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Reizdarm-Syndrom (RDS)

Das Reizdarm-Syndrom ist gekennzeichnet durch Schmerzen und Unbehagen im Bauchbereich innerhalb von mindestens 12 Wochen innerhalb der letzten 6 Monate. Eines der am negativsten empfundenen Symptome ist die Ansammlung von Luft im Bauch, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich vermindert. Oft tritt Erleichterung ein nach dem Stuhlgang. Typische Symptome sind

  • harte oder weiche Stühle / Stuhldrang

  • Völlegefühl

  • Aufstoßen, Sodbrennen

  • Krämpfe

  • Magengeräusche/Darmgeräusche

  • Flatulenzen, Änderungen des Bauchumfangs

  • Meteorismus (Blähungen), Bauchschmerzen

  • weniger als 3 Stühle / Woche

  • mehr als 3 Stühle / Tag.

 

Zusätzliche Symptome

Typisch für das Reizdarm-Syndrom ist auch, dass Aufregung und Stress die Beschwerden verschlimmern, während Wärmezufuhr, z.B. über eine Wärmeflasche oder Kirschkernkissen, sie verbessert. Oft finden sich parallel außerhalb des Bauchbereichs begleitende Symptome wie

  • Neurodermitis

  • Hautekzeme

  • Psoriasis

  • Lupus

  • Rosacea

  • Fließschnupfen

  • Chronische Nebenhöhlenentzündungen

  • Gelenkbeschwerden

  • Chronische Müdigkeit

  • Depressionen.

Die Diagnose erfolgt nach dem Ausschluss organischer Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Divertikulitiden, Zöliakie oder Karzinome.

In meiner Praxis suche ich zunächst nach den Ursachen, damit eine dauerhafte Verbesserung eintritt. Diese können z.B. sein Nahrungsmittelintoleranzen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse, Gallensäuremangel, Entzündliche Darmerkrankungen, eine Glutenunverträglichkeit, Milch- oder Fruchtzucker-Unverträglichkeiten, Histamin-Intoleranz oder vielfältige Störungen der Darmflora. Nahrungsmittelallergien können vorliegen als solche des Sofort-Typs (IgE-vermittelt), die relativ leicht von den Betroffenen selbst herausgefunden werden aufgrund der unmittelbar nach Nahrungsaufnahme eintretenden Allergiereaktionen. Allergien des verzögerten Typs (IgG oder IgG4-vermittelt) sind schwieriger zu diagnostizieren, da die Reaktionen erst Tage später eintreten und nicht mit der auslösenden Nahrungsaufnahme in Verbindung gebracht werden. Nicht selten sind dies Allergien auf Nahrungsmittel wie Weizen oder Soja, die täglich konsumiert werden, so dass chronische Beschwerden wie Dauerschnupfen, Gelenkschmerzen oder Müdigkeit und verringerte Leistungsfähigkeit damit nicht in Verbindung gebracht werden.

Zur Suche solcher Nahrungsmittelallergien setze ich kinesiologische Austestverfahren ein sowie Stuhl- und Blutuntersuchungen bei darauf spezialisierten Laboren ein. Ebenso werden Störungen der Darmflora ermittelt. Sich breit machende falsche Darm-Mikroorganismen verursachen Gärungs- und Fäulnis-Prozesse, die wiederum zu Durchlässigkeitsstörungen der Darmschleimhaut führen, die das Eindringen pathogener Keime in den Körper und Auslösen von allergischen Abwehrreaktionen fördern. Abbauprodukte der unerwünschten Keime sind toxisch oder gar kanzerogen. Sie verändern die Produktion wichtiger Abwehrstoffe, so dass die Widerstandskräfte zurückgehen und binden andere, so dass z.B. Depressionen gefördert werden.

Das Geschehen im Darm zeigt nicht nur hier eine psychovegetative Komponente. Auch bei den Ursachen spielen Stress, Schlafdefizit, unzureichende Entspannung und unverarbeitete seelische Konflikte eine Rolle. Deshalb ist mein Ansatz ganzheitlich, d.h., ich behandle nicht nur auf der Ebene des physischen Körpers, sondern gleichzeitig auf allen anderen Ebenen des Menschen. Dazu gehört, unverarbeitete seelische Konflikte oder Traumata in der Lebensbiographie des Menschen zu finden und zu löschen. Diese Löschungen bzw. Entkopplungen führe ich mit Hilfe der Psychokinesiologie (PK) durch. Nach meiner Erfahrung bringt dieser ganzheitliche Ansatz nachhaltige Erfolge beim Reizdarm-Syndrom und dem Symptom Luft im Bauch (siehe auch die G. K. 74 J., Alfter, „Luft im Bauch“ unter „Patientenstimmen“).