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MetaCheck – Analysenablauf

Der Analyseablauf sieht wie folgt aus:

  1. Abgabe Ihrer Speichelprobe in meiner Praxis oder per Internet/Versand.
  2. Versand Ihrer anonymisierten Probe an CoGAP®. Das Labor bekommt Ihren Namen und Ihre Anschrift nicht mitgeteilt!
  3. Analyse und Übermittlung Ihres anonymisierten Ergebnisses an meine Praxis.
  4. Persönliche Beratung und Erstellung individueller, an Ihren Stoffwechseltyp angepasster Diät- und Trainingsempfehlungen in meiner Praxis oder per Telefon/Skype je nach gebuchtem Test-Paket.

Der Hormontyp bestimmt Gewichtszunahme und Körperfettverteilung bei Frauen

Warum es für Frauen wichtig ist, ihren Hormontyp zu kennen

Eine Schlüsselfunktion im Energiestoffwechsel spielt seit über 400 Millionen Jahre das Gewebshormon Insulin. Lange bevor es die ersten  Menschen gab, übernahm dieser relativ kleine Eiweißstoff aus lediglich 78 Aminosäuren die Regulierung der Energiezufuhr für alle Zellen im Tierreich. Insulin öffnet quasi die Zellen für die Aufnahme von Zucker, dem schnellsten Energiespender. Wir kennen die Folgen, wenn diese Öffnungsfunktion ganz versagt: der Blutzuckerspiegel bleibt nach der Aufnahme hoch, und wir nennen diese Erkrankung Diabetes mellitus. Ähnliches läuft ab, wenn wir oft zu viel Energie aufnehmen: Die Rezeptoren der Körperzellen, an denen der Zellöffner Insulin andocken kann, ziehen sich zurück, weil die Zellen schon genug Kalorien aufgenommen haben. Der Blutzuckerspiegel steigt, und die Bauchspeicheldrüse schüttet noch mehr Insulin aus, denn ein zu hoher Zuckerspiegel würde die Gefäße schädigen. Im Zusammenspiel mit den Geschlechtshormonen Östrogen, Gestagen und Testosteron sorgt deshalb Insulin dafür, dass überschüssiger Zucker aus dem Blut verschwindet und als Depotfett abgelegt wird. So entsteht Übergewicht.

Wo die Fettdepots entstehen, bestimmen dabei die Geschlechtshormone: Testosteron lagert sie in der Bauchregion ab, Östrogen an Oberschenkeln und Po, und Gestagen gleichmäßig am ganzen Körper. Das Vorherrschen eines der Geschlechtshormone bestimmt den weiblichen Hormontyp. Der ist genetisch festgelegt und programmiert von Geburt an das Körperbild, den Entwicklungsprozess und eben auch den Energiestoffwechsel. Und zwar unabhängig von den zyklisch und in den Lebensphasen schwankenden aktuellen Hormonkonzentrationen. Jede Frau sollte ihren Hormontyp kennen, denn neben anderen genetischen Merkmalen des Stoffwechsels bestimmt das dominante Geschlechtshormon auch, ob Kohlenhydrate, Eiweiße oder Fette besser oder schlechter vertragen werden. Eine Frau mit Östrogen-Typ kann z.B. Kohlenhydrate relativ leicht verstoffwechseln, während dieser Nährstoff für eine Frau mit Gestagen- oder Testosteron-Typ schwer zu verstoffwechseln ist und deshalb ungünstig, wenn man sein Körpergewicht kontrollieren und reduzieren möchte.

Der MetaCheck Gentest ist nicht geschlechtsspezifisch und berücksichtigt nicht den Hormontyp von Frauen. Eine ergänzende Ermittlung des Hormontyps mit Hilfe eines Fragebogens ist deshalb nach meiner Erfahrung für Frauen jeden Alters auf jeden Fall zu empfehlen. Sonst fehlt einfach ein wichtiger Aspekt zur Ermittlung der typgerecht optimierten Ernährung.

  

Bitte beachten Sie:

Das die Analyse durchführende Labor CoGAP® hat keinen Zugriff auf Ihre persönlichen Daten. Dies wird durch den Versand Ihrer anonymisierten Probe unter strikter Einhaltung des Datenschutzes gewährleistet. Somit können Ihre genetischen Daten sowie Ihr Analyseergebnis von CoGAP® keiner bestimmten Person zugeordnet werden. Andererseits habe ich keinen Zugriff auf Ihre genetischen Rohdaten. Es werden ausschließlich Ihre Stoffwechselgene in anonymisierter Form analysiert. Die untersuchten Gene weisen verschiedene Konstellationen auf, die den einzelnen Meta-Typen zugeordnet werden. Sie lassen allerdings keine Rückschlüsse auf Verwandtschaftsverhältnisse zu. Auch werden keine Aussagen über Krankheitsrisiken getroffen. Ihr Probenmaterial wird nach der Analyse vernichtet!

 

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